Treiberleichen aufspüren und beseitigen (Windows Vista und 7)

Kategorie: Windows
Publikationsdatum: 30.03.2011
Durch das Installieren bzw. Deinstallieren von Programmen, das Anschließen neuer Geräte und der Tausch von Hardware, sammeln sich in einem Windows-Leben allerhand Daten an.
Wenn eine Deinstallationsroutinen unsauber arbeitet, ergeben sich mit der Zeit auch jede Menge Treiberleichen im System. Im besten Falle belgen sie nur unnötig Speicherplatz, im schlimmsten Falle können sie aber auch für Probleme sorgen.

Diese Leichen kann man aber auffinden und beseitigen. Dazu muss erste eine neue Systemvariable angelegt werden.

Windows Vista:
Start -> Systemsteuerung -> System und Wartung -> System -> Erweiterte Systemeinstellungen

Windows 7:
Start -> Systemsteuerung -> System und Sicherheit -> System -> Erweiterte Systemeinstellungen

Alternative:
Im Startmenü-Suchfeld "System" eingeben und den gleichnamigen Treffer anklicken.

In der Registerkarte Erweitert bitte auf die Umgebungsvariablen klicken. Im Anschluss die Systemvariablen auswählen und mit Neu eine Variable mit dem Namen devmgr_show_nonpresent_devices anlegen. Der Wert für die Variable ist 1.

Nun bitte alle die geöffneten Fenster schließen und über das Suchfeld oder der Systemsteuerung -> Hardware und Sound -> Gerätemanager den Gerätemanager öffnen.

Den Punkt Ausgeblendete Geräte anzeigen unter Ansicht anklicken.
Es können nun die einzelnen Geräteklassen aufgeklappt werden. Möglicherweise fallen nun blass dargestellte Einträge auf. Dies sind die potenziellen Treiberleichen.

Bevor man Einträge aus diesen Listen nun löscht, ist es sicher sinnvoll, ein Backup oder ein Wiederherstellungspunkt anzulegen. Des Weiteren ist auf nicht angeschlossene Geräte (Drucker, Scanner, Festplatten, ...) zu achten. Deren Treiber werden nämlich ebenfalls blass dargestellt.

Anleitung für Windows 2000 und XP im Supernature Forum.
Stichwörter: Treiberleichen, Windows
 
 
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